Sportphysio Talk - Themen aus der Welt der Sportphysiotherapie

Sportphysio Talk - Themen aus der Welt der Sportphysiotherapie

Der Podcast mit Themen aus der Welt der Sportphysiotherapie.

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00:00:00: Ja hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Sport Physiotok Podcast.

00:00:06: Bevor ich das heutige Thema online gestellt habe, habe ich vorab mal auf Spotify nachgeschaut wie viele Beiträge es dazu gibt.

00:00:15: Der Ergebnis war null zumindest im deutschsprachigen Raum.

00:00:19: der Grund liegt wohl auf der Hand.

00:00:22: während das vordere Kreuzband Medial sehr, sehr präsent ist und auch in der Therapie oder Wahrnehmung läuft das hintere Kreuzband oft unter dem Ratat.

00:00:33: Der Grund dafür natürlich deutlich seltener als Verletzungen des vorderen Kreuzpandes.

00:00:39: Verhältnis ungefähr vierzehn zu eins nur circa zwei Prozent bis drei Prozent aller Knieverletzungs betreffend das hintare Kreuzpunkt.

00:00:47: Das kann ich jetzt aus der täglichen Praxis definitiv auch so unterstreichen wenn in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren Kreuzband Verletzungen um die zwischen vier bis fünfhundert, die ich therapiert habe und hinteres Kreuzbrand waren da maximal wahrscheinlich fünfzehnt oder so dabei.

00:01:11: Also schon ein Riesenunterschied!

00:01:15: Der Grund ist eine geringere Inzidenzen natürlich dadurch einfach auch weniger Erfahrungen bei Operatoren und Therapeuten Und dadurch gibt es natürlich auch viel weniger Material, also Studien die man dann natürlich durchführen kann wenn das so selten vorkommt.

00:01:35: Ein anderes Thema ist auch dass Verletzungen des hinteren Kreuzbandes auch häufig oder öfters übersehen werden weil sie sich einfach sehr unspezifisch präsentieren.

00:01:46: Wichtig ist aber gleich vorweg, dass hinter den Kreuzband nicht einfach nur das Gegenteil vom vorderen Kreuzpand, sondern es ist schon ein komplett eigenes System.

00:01:53: Vor allem auch in der Diagnostik und in der ersten Phase der Therapie.

00:01:58: und wo hier die Unterschiede liegen – das besprechen wir in der heutigen Folge.

00:02:03: Viel Spaß schon einmal dabei!

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00:02:33: Viel Spaß mit der heutigen Folge.

00:02:38: Ja wenn wir uns das hintere Kreuzband einmal genauer anschauen dann sprechen wir hier über Eigentlich ein extrem spannendes Struktur, sowohl anatomisch als auch funktionell.

00:02:50: Das hintere Kreuzband gilt nämlich zumindest laut einigen Angaben als das stärkste Band im menschlichen Körper.

00:02:57: Die anderen sagen zumindest im Kniegelenk.

00:02:59: die Reisfestigkeit liegt also bei ungefähr eine Tausend Fünfhundert Newton.

00:03:03: Also das ist schon stark und das erklärt vielleicht auch warum Rupaturen des hinteren Kreuzbands im Vergleich zum vorderen Kreuzband deutlich selten auch auftreten.

00:03:14: Anatomisch verläuft das jetzt das hintere Kreuzband vom medialen Femalkontil, genauer gesagt ventral lateral dort hinunter zum T-Bierblattot d'Assas.

00:03:25: und wenn wir uns die Struktur jetzt anschauen dann besteht das hintre Kreuzbrand auch ähnlich wie beim vorderen Kreuzrand aus Bündeln, aus zwei funktionellen Bündel, zum einen dem Anthrolateralen Bündel, das ist so das kräftige und vielleicht funktionell dominantere Bündle.

00:03:43: Und zum anderen das posteromediale Bündl, dass etwas kleiner, schmaler ist aber ebenfalls auch zur Stabilität beiträgt.

00:03:50: Zusätzlich gibt es dann auch unterstützende Strukturen die man vielleicht auch kennen sollte.

00:03:55: Das ist kurz das Humphry-Band und das Riesbergband, die verlaufen von Meniscus zum Oberschenkelknochen zum Fema und unterstützen sozusagen auch die Funktion des hinteren Kreuzbandes.

00:04:06: Funktionell übernimmt das hintere Kreuzbann jetzt eine zentrale Rolle in der Stabilität des Kniegelängs.

00:04:12: Es ist sozusagen der Hauptstabilisator gegen diese Translation nach Posterio also nach hinten, dass nach hinten gleitende Schienbeins gegenüber den Oberschänkel.

00:04:23: Zusätzlich spielt es aber auch eine sehr wichtige Rolle in der Berupe Rezeption und auch in der Kontrolle von Translationen und Rotation im Kniegelenk.

00:04:31: Ganz entscheidend ist, dass das hintere Kreuzband arbeitet, also arbeitet eigentlich positionsabhängig.

00:04:44: Das heißt den Streckstellung ist sehr locker während des jetzt in einer Beugung in seine maximale Spannung kommt.

00:04:51: und genau daraus ergibt sich auch eine wichtige klinische Konsequenz, nämlich Verletzungen des hinteren Kreuzbandes passieren typischerweise in einer Beugerstellung.

00:05:01: Das heißt nicht wie so oft vielleicht interpretiert ja das vordere Kreuzbrand reist bei einem in einer Flexion Artuktion, Außenrotation des Unterschenkels und eben einen Walgurtstress.

00:05:16: Dann muss ja das hintere Kreuzband sozusagen in Streckstellung reißen etc.

00:05:20: Nein also was ich jetzt in den letzten Jahren erfahren habe ist dass jedes Gefühl jedes Kreuzband kann in allen Winkelpositionen reißn.

00:05:30: Ich kenne Leute die haben sich grissen beim gestreckten Kniegelenk das vordere Kreuzzband Und das hintere Kreuzband, es gibt welche die haben sich in Beugestellung nur das vordere Kreuzeband gerissen.

00:05:42: Das hintere hatte nix her.

00:05:44: also ich finde klar es gibt diesen klassischen Mechanismus diesen unhappy tried aber Es kommt echt ganz viel auf die Kraft, die da einwirkt in der Sportart oder in den Moment der Verletzung.

00:06:00: Dass man das so nicht sagen kann natürlich kann man es herleiten anhand der Spannungsverhältnisse in jeweiliger Stellung aber ich glaube es wirken oft bei so Verletzungen wenn ich jetzt einen Schiefern denke oder so ganz enorme Kräfte und da gibt's dann einfach Möglichkeiten dass auch alles reißt sozusagen.

00:06:20: Funktionell zusammengefasst bedeutet das jetzt sozusagen, dass das Hintergrundkreuzband verhindert.

00:06:25: Eben diesen Posteria-Shift nennen wir das der Teebier also nach hinten gleiten des Unterschenks und kontrolliert Rotationsbewegungen und arbeitet dabei aber nie isoliert sondern es ist Teil eines komplexen Systems und steht in enger Zusammenarbeit mit dieser posterior lateralen Ecke Kurz PLC und auch mit dieser posterior-medialen Ecke das Knie.

00:06:49: Und genau da liegt ein ganz wichtiger Punkt für die Praxis, eine Instabilität des hinteren Kreuzbandes selten isoliert.

00:06:58: in den meisten Fällen haben wir es damit komplexeren Verletzungsmustern zu tun häufig unter Beteiligung dieser posto-posteriolateralen Ecke.

00:07:08: Und dann ist natürlich die Frage, was genau diese posteriolatrale Ecke, dieses PLC also der... es ist eigentlich ein eigenes schon extrem relevantes Thema das wir uns oder für dass man dann schon einen genaueren Blick drauf werfen sollte.

00:07:25: weil wenn wir jetzt über diese posteriorlaterale Ecke sprechen dann ist eines ganz wichtig vorweg zu verstehen, wir reden da nicht über ein einzelnes Band oder Struktur sondern diese poseolaterale Ecke ist ein funktioneller Komplex aus mehreren Strukturen die sozusagen gemeinsamen dreidimensionales Stabilitätssystem im Knie bilden.

00:07:46: Es gibt primäre Stabilisatoren es gibt sekundärer Stabilizatoren, primär als zum Beispiel jetzt das Seitenband des Außenbands im Kniegelenk Und Legamente sind dabei, die Szene des muskulustpopliteos ist dabei.

00:08:04: Das heißt mehrere primäre Stabilisatoren.

00:08:07: Ein Segunder kommt dann noch so ein Traktus dazu, Apizepsfemoris sogar Anteile des Gastoknemiostilateralen und auch wieder einen Band, ein Legament was auch in Bezug zum Popliteum steht dieses Aquatom und Oblikum das sind Bender, die da auch noch eine sekundäre Rolle spielen.

00:08:29: Und all diese Strukturen arbeiten zusammen und genau dieses Zusammenspiel macht die Stabilität der posteriolateralen Ecke aus.

00:08:37: Funktionell ist dieser Ecke der zentrale Gegenspieler zur Außenrotation, Varus Stress und macht eben Geweinsam mit dem hinteren Kreuzband auch zu... Oder trägt euch dazu bei, dass es zu dieser posterioren Transaktion der T-Beer verhindert wird.

00:08:53: Wenn wir das biomechanisch ein bisschen aufdrösseln und das laterale Kollateralbahn stabilisiert gegen den Varustress, der Pobliteus kontrolliert die Rotation... und das Bobliteofibolareband verstärkt zusätzlich auch noch diese posteriorale Stabilität.

00:09:08: Und eben gemeinsam verhindern dieser Strukturen eine sogenannte posterior- laterale Rotationsinstabilität, ein ganz entscheidender Punkt in der klinischen Praxis wenn man den Verdacht auf hinteres Kreuzband auch legt sozusagen.

00:09:23: Damit sind wir schon beim Zusammenhang mit dem Hinterenkreuzband Schon ein Schlüsselpunkt, dass das hintere Kreuzband ist primär verantwortlich eben für die Kontrolle dieses T-Bier Schifts und diese Postiolatte alle Ecke übernimmt darüber in Aussicht.

00:09:39: Die Kontrolle von Rotationen und Varusbelastung wirkt sozusagen als sekundärer Stabilisator gegen diese posterior Translation der T-Bear.

00:09:49: Die Konsequenz daraus ist enorm wichtig, denn wenn eben dieser Ecke verletzt ist oder dieser Komplex dann steigt die Belastung auf das hintere Kreuzband sehr stark an und das führt dazu dass Rekonstruktionen des hinteren Kreuzbands deutlich häufiger scheitern.

00:10:07: Und die Instabilität nicht mehr linear sondern komplex wird weil eben diese Ecke betroffen ist und die alleine reicht schon aus, dass das hintre Kreuzband einfach so heilen kann, wie es gerne möchte sozusagen oder dass die Umstände einfach nicht gut sind.

00:10:23: und deshalb sieht man auch in der Praxis das so etwa siebzig bis achtzig Prozent der operationspflichtigen hinteren Kreuzbandverlänzungen eben auch eine Beteiligung dieser posterior lateralen Ecke haben.

00:10:36: Das heißt man unterscheidet natürlich auch hier je nach Ausmaß Es gibt jetzt milde mittlere und schwere Verletzungen dieser Ecke therapeutisch natürlich relevant ist, aber natürlich ist das jetzt mal im ersten Schritt die Beurteilung des Arztes, wie hier die Fixierung der Ereconstruktion und Augmentierung stattfinden soll.

00:10:56: Wenn wir uns die Batomechanik anschauen, dann ist eben so der typische Verletzungsmechanismus, da kommen wir aus Varus Stress... Also knien nach außen gedrückt, Außenrotation.

00:11:06: Häufig kommt noch eine Hyper-Extension oder eben auch ein direktes Trauma dazu und dann ist eben so diese biomechanische Kaskade dahinter eigentlich auch schon ziemlich klar.

00:11:15: das heißt die posterior naterale Ecke wird verletzt Die Außen Rotation nimmt dann meistens zu.

00:11:22: in weiterer Folge steigt dieser Schiff dieses gleiten der Teebier nach hinten an, hintere Kreuzband wird überlastet Und am Ende hat man sozusagen eine globale Instabilität des Kniegelängs.

00:11:34: und genau deshalb ist es eben auch wichtig zu verstehen, wenn wir von einer Verletzung dieser posterior-lateralen Ecke sprechen.

00:11:42: Dann sprechen wir eigentlich nie von einem isolierten Problem.

00:11:44: Wir sprechen von einem Systemversagen und dieses Systemversachen entscheidet dann in gewisser Weise maßgeblich darüber ob das Knie langfristig stabil bleibt oder nicht.

00:11:54: Klinisch ist diese Ecke extrem relevant vor allem weil sie häufig übersehen wird oder viel zu spät diagnostiziert wird.

00:12:03: Teilweise sprechen wir davon Verzögerungen von zwölf bis dreißig Monaten laut Statistik,

00:12:10: d.h.,

00:12:10: diese typischen Symptome sind dann so Instabilitätsgefühl vor allem bei Rotationsüberregungen und Unsicherheit Berichtungswechseln oder beim Bergabgehen oder auch Schmerzen mit, die sich eher seitlich oder sogar auch oft einmal Retropatela befinden.

00:12:27: Klar aufgrund dieser Rotations- oder dieser Mehrrotation wird natürlich auch die Kniesche aber die Patella anders belastet und kann dann einfach eine Folgekette haben dass es auch hier dort Schmerz gibt.

00:12:40: wenn man sich das so ein bisschen als Metapher nimmt, sodass vielleicht um das Bild dieses Komplexes zu veranschaulichen ist, weil man sich die Knibe erzählt vorstellt Das hintere Kreuzband ist sozusagen der zentrale Mast und diese posterior-laterale Ecke sind sozusagen die Abspannseile.

00:12:58: Jeder, der es nochmal erzählt aufbaut hat weiß was ich damit meine.

00:13:01: Und wenn eben diese Seiten fehlen dann bringt ja der Mast in der Mitte alleine nichts sondern das Zelt wird da nicht stabil sein.

00:13:08: und genau das ist eben auch dieser klinische Realität dass eben diese posterior laterale Ecken so etwas wieder heimliche Kostar des hinteren Kreuzbands ist.

00:13:17: Wenn die verletzt ist, wenn sie übersehen wird dann wird das Knie unvollständig behandelt und genauer raus entstehen an diese chronischen Instabilitäten.

00:13:26: Die später schwierig zu therapieren sind und was oft auch in weiterer Folge eine OP hernimmt bei die Patienten, die Sportersport-Rinnen einfach danach mit dem Outcome nicht zufrieden sind.

00:13:37: Das heißt dass die posteolaterale Ecke macht selten sofort Drama aber langfristig verursacht sie dann oft schon einen entscheidenden Schaden, der dann einfach zu einem nicht-ediquaten Ort kann führt wo es dann in Folge zu einer OP vielleicht auch kommt weil's für den Patienten oder die Patienten einfach zu nervig ist.

00:14:01: Wenn wir uns jetzt so die Ursachen für ein Ries des hinteren Kreuzbarnes anschauen, dann sehen wir relativ klar zwei große Hauptgruppe.

00:14:10: Einerseits sind das Verkehrsunfälle.

00:14:13: Die machen ungefähr eine Hälfte aus davon und zum anderen sind es Sportverletzungen, die auch da so bei ungefähr vierzig Prozent sind.

00:14:21: Die restlichen zehn Prozent sind dann nicht genauer beschrieben und innerhalb dieser Gruppen gibt's eben typische Mechanismen die man auch kennen sollte.

00:14:30: Der Klassiker ist sozusagen diese sogenannte Dashboard Injury, das heißt so ein Aufbrel des gebeugten Knies raus rotiert vielleicht auch gegen das Armaturenbrett bei einem Autounfall.

00:14:42: aber auch stürze zum Beispiel jetzt auf ein flektiertes Knie sind extrem typisch und dazu kommen dann vielleicht auch Mechanismen wie eine fossierte Hyperflexion Rotationsbewegung oder eben auch Kombination mit anderen Bewegungen in einer Hyper extension.

00:14:58: Ich kann mir einen Fall erinnern, aus der Praxis auch bei meiner Zeit in einem österreichischen Bundesligaverein wo sich ein Dormann das hintere Kreuzband gerissen hat weil er auf dem Ball nach außen ist hoch gesprungen ist und dann ist ihm der Stürmer sozusagen in den in das angewinkelte Bein gegen den Unterschenkel und dürfte ihm da einfach die Tibi also noch hinten gedrückt haben.

00:15:22: Und dadurch kam es zu einem.

00:15:24: Damals glaube ich war es nur ein Einriss des hinteren Kreuzbandes, aber auch das zeigt einfach die Verletzungsmechanismus.

00:15:31: ganz schön und deshalb hier auch eine wichtige Merkhilfe vielleicht dass jeder Sturz auf einem gebeugtes Knie muss man das hintere Kreuzbrand immer mit bedenken.

00:15:44: Es kann jetzt einfach einen Fahrradsturz zum Beispiel sein beim Antenbalken oder was auch immer und du fliegst blöd auf das gebeugte Knie auf eine Wurzel.

00:15:56: Und die kann einfach auch diese hinteren Schublade auslösen und das Kreuzband dann sozusagen reißen, da gibt es auch einen Red Flag dafür bei der Diagnostik.

00:16:08: Das ist so ne Preilmarke an der Tuberose des Tibia,

00:16:11: d.h.,

00:16:12: wenn man das sieht, sollte man auch sofort einer mögliche Verletzung des hinteren Kreuzbands denken.

00:16:18: Wenn wir jetzt in die Pathologie gehen, dann müssen Nach einmal die primäre Funktion des Hinterenkreuzbandes verankern.

00:16:25: Es verhindert eben diesen posteriore Schiff der T-Bear und wenn dieses System ausfällt, also bei einer Ruptur dann kommt es zu einer dorsalen Subluxation der Teebeer Das heißt, das Schimbann steht relativ zum Oberschenkel nach hinten verletzt.

00:16:38: Das hat dann direkte Auswirkungen auf die Gelenksmechanik.

00:16:42: Die Biomechanik im Knie verändert sich und dadurch entstehen veränderte Belastungsmuster.

00:16:46: Insbesondere sehen wir eben da erhöhte Belastung im Partell- oder Moralgelenk, das habe ich schon erwähnt So wie im medialen Compartment des Kniegelengs Hat natürlich langfristig Konsequenzen.

00:16:59: Instabilität vor allem in Beugestellung des Knie und eben dieser retro-batteläre Schmerz.

00:17:05: Und ganz entscheidend kann noch sein, dass das natürlich dann schon ein Risiko für Entwicklung von einer... ...vom Gelenksabschleiß ist.

00:17:13: Also eine Drohse in die Richtung kann da schon deutlich erhöhter auch sein wenn die Kniegelenksmechanik da einfach verschoben ist.

00:17:20: Das heißt auch, wenn das hintere Kreuzband initial vielleicht weniger dramatisch wirkt als das vordere Kreuzzband sind die langfristigen Folgen dann schon absolut relevant und sollten keinesfalls auch da unterschätzt werden.

00:17:34: Wenn wir jetzt in die Anamnesebefundung und Diagnostik gehen, dann wird schnell klar das hintere Kreuzband ist in der Praxis oft eine echte Herausforderung.

00:17:43: warum?

00:17:43: Weil es schon erwähnt dieser Instabilität häufig ein bisschen subtil ist.

00:17:47: Das heißt man sieht ganz selten diese Giving-Away-Symptomatik wie wir sie vom vorderen Kreuzbond kennen.

00:17:53: Stattdessen hört man eher oft über Beschwerden in bestimmten Situationen.

00:17:58: Vorgestellung des Knie ist längere Sitzen und auch beim Bergabgehen zum Beispiel.

00:18:02: Und ein weiterer Punkt, das so diese chronische Adaptation... Das Knie kann sich über die Zeit an die veränderte Situation natürlich anpassen.

00:18:10: Körper sucht immer nach einer Lösung selbst.

00:18:13: Es führt aber dazu dass wir teilweise dann eine fixe hintere Schublade sehen also eine dauerhafte da sah alle Positionen, also dass der Unterschenkel permanent nach hinten steht.

00:18:25: Und das kombiniert natürlich auch mit sekundären Veränderungen im Gelenk.

00:18:31: und genau deshalb macht es die Diagnostik auch so schwierig weil es gibt Tests dafür aber und gerade zum Beispiel was die Interpretation betrifft.

00:18:44: Die interre Schublade ist natürlich so der zentrale Test, aber da gilt eben ganz klar vorsichtig bei der Interpretition.

00:18:51: Warum sage ich das?

00:18:52: Mir ist es auch mal passiert ein Kollege von mir damals, der sich beim Fußball spielen eben auch also Rückblick in das hintere Kreuzband gerissen hat und der dann auf der Liege lag und ich daneben den Test der vorderen Schublada auch in dem Fall gemacht habe.

00:19:12: Dann war es einfach so, dass ich gesagt habe ok ja du hast der vordere Schublade.

00:19:16: Da ist Spiel da und das Vordere Kreuzband gerissen ab zum Arzt MRT.

00:19:22: Ok er kommt zurück schickt mir das MRT und sagt ja Kreuzbund stimmt aber ist jetzt das hintere?

00:19:28: Und was ist mir passiert?

00:19:30: Die Tibia Stand eben in der Ausgangsposition schon nach hinten.

00:19:35: also die ist eben schon nach Hinten gerutscht und ich hab sie dann einfach nur von hinten nach vorne in den Normal Position gezogen, weil das Vorderkreuzband gestoppt hat.

00:19:45: Und ich habe es halt so interpretiert okay du hast eine vordere Schublade aber es war eine hintere Schuplade, weil eben das Kniegelenk in seinem Fall nach hinten gerutscht ist sozusagen der Unterschenkelstand eben in einer hinteren Position und ich hab sie einfach dann nur nach vorne gezogen.

00:20:04: also wie gesagt da einfach aufpassen bei dieser Interpretation vielleicht auch kurz von der Seite immer drauf schauen Wie der Unterschenkel steht, sieht man das der vielleicht schon nach hinten fällt.

00:20:15: Da muss man da zuerst einmal in die Normalposition kommen und dann das Ganze interpretieren.

00:20:21: Der Dial Test bei dreißig Grad und neunzig Grad ist auch extrem wertvoll weil er uns zeigt ob diese posterior laterale Ecke über die wir vorher gesprochen haben isoliert betroffen ist oder ob das System insgesamt also inklusive hinter dem Kreuzband auch involviert ist.

00:20:38: dazu Kommen der Varustress, Prostrilaterale Thore Test, der sogenannte Sex-Sign und Step Off.

00:20:45: Zeichen sind einfach so diese klinischen Tests dafür.

00:20:48: Und trotz all dieser klinische Tests ist es in der Praxis immer noch so, dass die sehr anspruchsvoll durchzuführen und zum Interpretieren sind für viele Untersucher Ärzte, Ärztinnen oder Goldstandards dieses Stressröngten damit man hier sozusagen diese tatsächliche Translation und der Belastung auch darstellen kann.

00:21:14: Wie gesagt, ganz wichtig entscheidend ist dann die Interpretation.

00:21:18: Die ist halt für diese Differenzialdiagnose auch extrem wichtig denn wenn wir jetzt zum Beispiel eine vermehrte Außenrotation bei dreißig Grad sehen, dann spricht das Prime für eine Verletzung dieser posteriorlatalen Ecke.

00:21:28: und wenn die Außen Rotation sowohl bei dreissig also bei neunzig Grad erhöht ist, da muss man davon ausgehen dass sowohl diese Ecke als auch das hintere Kreuzband betroffen ist und das natürlich dann ein absoluter Schlüsselfaktor für die weitere Therapieplanung, weil hier dann natürlich eine Operation nach im Raum steht.

00:21:46: MRT-Diagnostik natürlich auch wichtige Rolle vor allem zur Darstellung der Strukturenschäden sowohl am hinteren Kreuzbund also an allen Begleitstrukturen.

00:21:56: Das heißt wenn wir das Ganze jetzt mal zusammenfassen was ich da gesagt habe Posterolaterale Ecke ist sozusagen das vergessene Stabilitätssystem des Knies und der Anführungszeichen.

00:22:06: Ohne dieser, wenn die nicht in Takt ist funktioniert das Hinterkreuzband biomechanisch auch nicht ganz richtig.

00:22:11: es braucht eine saubere Diagnose damit die Therapie auch erfolgreich wird und eben nicht dann scheitert.

00:22:20: Und ohne eliquate Behandlung bleibt diese Instabilität auch bestehen und eben oft mit langfristigen Konsequenzen für das Gelenk.

00:22:29: An diesem Punkt wird klar, warum sich die Therapie des hinteren Kreuzbannes deutlich von der das vorderen Kreuzeband unterscheidet.

00:22:36: Denn isolierte Ruphturen des hinterem Kreuzenbandes werden in den meisten Fällen zunächst konservativ behandelt und das hat gute Gründe.

00:22:44: Das hintere Kreuzband hat ein vergleichsweise gutes Heilungspotenzial und zusätzlich besteht auf die Möglichkeit einer funktionellen Kompensation durch umliegende Strukturen.

00:22:56: Und jetzt kommt der Punkt, der aber extrem spannend auch ist und in der Praxis vielleicht dann noch oft übersehen wird das Hinterkreuzband an den Vergleich zum vorderen Kreuzband nämlich eine deutlich bessere vaskuläre Versorgung.

00:23:08: und genau dass daraus gibt sich ein grundsätzlich gutes Heilungspotenzial.

00:23:12: Aber – und das ist entscheidendes Heid jetzt leider nicht immer so wie wir uns es wünschen würden – was im Heilungsprozess entsteht, ist dann auf der häufigsten Abendgewebe strukturelle Kontunität wiederherstellt, aber qualitativ jetzt nicht dem ursprünglichen Band entspricht und daraus ergibt sich klinisch ganz ein wichtiger Effekt.

00:23:32: Das Band kann so heilen dass sich das Knie stabil anfühlt in der Testung.

00:23:38: Der Patient berichtet vielleicht auch gar nicht über klare Instabilität, das heißt biomechanisch ist das System aber nicht wirklich stabil und da kommt eine Pseudostabilität ins Spiel diese Pseudo-Stabilität gefährlich, weil sie uns in der Diagnostik auch ein bisschen in die Irre führen kann.

00:23:56: Wir bekommen quasi vermeintlich stabiles Knie präsentiert obwohl funktionell eigentlich eine Insuffizienz vorlegt und ein zentraler Mechanismus dahinter ist dieses sogenannte Elongation.

00:24:08: das heißt während der Heilung ist diese Struktur, diese Collagenstruktur zunächst ungeordnet und dieser mechanische Qualität des Gewebers ist dazu reduziert und die Dembarkeit erhöht.

00:24:20: Das Problem, also diesen Zustand nennt man der dann eben in weiterer Folge passieren kann ist diese Elongation.

00:24:28: Was heißt das eigentlich oder was is das?

00:24:31: Elongation ist kein Zufall, es ist ein bisschen das Ergebnis von Biologie und vielleicht falscher Belastungen in der ersten Heilungsphase.

00:24:39: Warum wird das hintere Kreuzband da eben zu lang und am Anfang zeigen?

00:24:43: Nicht weil's schlecht heilt sondern weil es anders heilt.

00:24:46: Das Gewebe ist in der frühen Phase etwas weich reorganisiert sich.

00:24:50: gerade und genau in dieser Phase wirken dann vielleicht Kräfte auf das Knie die das Band nach hinten ziehen diese Kräfte nicht kontrolliert werden, dann wird aus der Heilung sozusagen eine Verlängerung.

00:25:02: Weil während der Heilungen die jetzt nicht in Lein sind, Collagen-Typ III ist präsenter dadurch ein ungeordnete Faserstruktur und die Steifigkeit ist geringer.

00:25:13: das heißt das Gewebe ist dadurch dehnbarer als jetzt ein ursprüngliches Band.

00:25:18: Und das indre Kreuzband wird eben belastet durch diesen posterior Tibioschift durch eine Flexion, also eine Beugung durch Muskelzug der Hemstings.

00:25:27: und wenn in dieser Phase einfach zu frühbelastung falsche Belastungen fehlende Stabilisierung passiert dann basiert eben so ein plastische Dehnung dieses heilenden Gewebes eben diese Elongation.

00:25:39: Man kennt das auch von der Achilleszenenruptur wenn die zu lange vernabt sozusagen und später nicht mehr die Kraft entfalten kann.

00:25:47: das führt dazu eben dass das Hinterkreuzband zwar strukturell zusammengewachsen ist, aber funktionell dann eben insuffizient bleibt.

00:25:56: Der entscheidende Merksatz hier – Strukturelle Heilung ist nicht gleich Funktionelle Stabilität und genau da wird der Begriff der Pseudostabilität noch einmal greifbarer.

00:26:06: Es gibt eben Hinweise und klinische Beobachtungen, dass das hinterkreuzban im Heilungsprozess auch mit angrenzenden Strukturen nabig adaptieren kann zum Beispiel mit der Gelenkskapsel Strukturen in der Umgebung und eventuell auch, dass es sich an das vordere Kreuzband annahmt sozusagen.

00:26:29: Das kann oder dadurch keine artmechanische Brücke unter Anfangszeichen entstehen, die eine gewisse funktionelle Spannung erzeugt und diese posteure Transition des Unterschenkes reduziert.

00:26:41: Das Problem ist nur, dass die Spannungen ersetzt eben keine echte Bandfunktion.

00:26:46: Und genau deshalb müssen wir in der Beurteilung extrem sauber arbeiten, klinisch-funktionell und bildgebend auch um nicht jetzt auf diese scheinbare Stabilität hereinzufallen.

00:26:58: Deshalb auch da wieder ganz wichtig zu merken beim hinteren Kreuzband gilt zuerst konservativ denken bevor man operativ entscheidet.

00:27:07: Es gibt aber natürlich klare Situationen in denen eine Operation notwendig wird.

00:27:12: Zugehören eben zum Beispiel eine Poste-Transaktion bei dieser einen Messung von mehr als zehn Millimetern oder eben mehr dann kombinierte Verletzungen, die besprochene postereulaterale Ecke und auch wenn es eine klinische relevante Instabilität gibt.

00:27:29: Wenn operiert wird ist der Standort in der Regel sei jetzt im Klassisch wie beim vorderen Kreuzband, der Rekonstruktion des hinteren Kreuzebandes mittels einer Szenen der Wahl.

00:27:39: häufig wird dabei gerade das andere laterale Bündel von den Operateuren adressiert, also das Funktionelldominante.

00:27:47: Technisch kommen dann Techniken wie beim wie bei dem vorderen Kreuzband auch zum Einsatz.

00:27:54: Ist jetzt natürlich die operative Seite.

00:27:57: da gibt es nur Ärzte, die sagen dass vielleicht der Zugang etwas schwieriger ist als zum Vorderenkreuzband.

00:28:04: aber wie gesagt das sind jetzt Themen die der Operateur oder die Vertreuer wissen muss und entscheiden muss.

00:28:11: Das heißt Da wirklich der wichtigste Punkt in diesem Kontext ist, sobald eine Verletzung dieser posterior-lateren Ecke vorliegt haben wir in den meisten Fällen eine klare OB-Indikation.

00:28:23: Weil eine isolierte Rekonstruktion des hinteren Kreuzbandes ohne diese Mitbehandlung der posterior-Lateren Eck in der Praxis eben oft nicht ausreicht und die Folge sind dann eben erhöhte Rehrupturraten Persistieren der Instabilität aus den eben besprochenen Gründen.

00:28:44: Das heißt, das bedeutet für's Therapieprinzip wir müssen das System im ganzen Denken also nicht nur das hintere Kreuzband rekonstruieren sondern gleichzeitig auch an diese australaterale Ecke denken und diese auch rekonstrieren oder zumindest augmentieren.

00:28:57: Nur so lässt sich wirklich langfristig eine stabile und funktionelle Gelenksituation erreichen.

00:29:03: bezüglich Therapie gibt es natürlich mehrere Ausgangssituationen, je nach Komplexität der Verletzung.

00:29:10: Was man aber klar sagen muss – Nachbehandlungsprotokolle wie beim Vorder- und Kreuzband gibt es bei dem Hintergrund einfach nicht in dieser Fülle weder in der Literatur noch in den sozialen Netzwerken.

00:29:21: Und das hat genau die Gründe, die wir eingangs auch besprochen haben.

00:29:25: Die Evidenzlage ist hier deutlich dünner und vieles passiert auf klinischer Erfahrung.

00:29:31: Das sind wir halt wieder bei dem Punkt.

00:29:33: Nicht für alles gibt es wirklich jetzt die hohe Evidenzraten, da braucht's einfach Erfahrung aus der Klinik und aus dem täglichen Alltag.

00:29:41: Einfach auf Protokoll fürs Vorderkreuzband auf das Hinterkreuzband zu übertragen wäre zu kurz gedacht.

00:29:48: Klar aber am gewissen Zeitpunkt ähnen sich die Trainingsreizei und auch die Return to Sport.

00:29:52: Testungen kann vergleichbar sein, aber gerade in der frühen Phase Geht's um die Basics, da braucht es keinen fancy Staff sondern ein sauberes Verständnis eben von Biologie, Biomechanik und die richtigen Reite zur richtigen Zeit.

00:30:07: Studs Lodo and Fast das gilt beim hinteren Kreuzband genauso.

00:30:12: Wenn wir uns jetzt sozusagen die Therapie anschauen ich habe mich jetzt einmal hier entschieden für die isolierte Hinterkreuzband Behandlung, Therapie.

00:30:27: Das heißt konservativer Weg weil natürlich wie gesagt Operationen gibt es mehrere Punkte die man beachten muss wenn da einfach noch andere Strukturen mit behandelt wurden.

00:30:39: das heißt wenn wir hier jetzt sagt man okay wirklich isolierter Riste als hinteren Kreuzbahn ist dann kennst du mich teile ich das eben gerne ein in diese Phasen wo man immer essentielle Schwerpunkte setzt dann natürlich auch, das heißt natürlich nach einer Verletzung wenn wir es mit den typischen Wohnteilungszeichen zu tun haben, Entzündungszeichenschwellung, Schmerz

00:31:04: etc.,

00:31:05: dass man arbeitet einfach mal hier, dass man hier einfach sozusagen eine Schwellung kontrolliert.

00:31:10: Dann eben auch diesen Quadrezeptsack wieder reaktiviert.

00:31:14: Das ist ganz wichtig natürlich.

00:31:15: und diese diesen nach hinten Kleidung dieser das Unterschenkel, also diesen posterior Antibiaschiff dass man das sozusagen verhindert.

00:31:26: Weiters natürlich vielleicht auch, dass man keine extensiver Hyper-Extension vielleicht doch macht, keine posterior Translation und auch kein isoliertes Hemstwing Training, weil die natürlich eine Wirkung auf die Translation der T-Bear nach hinten noch haben.

00:31:45: Das heißt, zu den wichtigsten Interventionen am Anfang einfach Quadrezepts aktivieren.

00:31:49: Klar, aktive Streckung – was möglich ist eben wenn.

00:31:54: also die Extension muss stabil gehalten werden von dem Sportler-Sportlerin je nachdem weil eben der Quadrezept zieht natürlich die T-beer nach Antheria und er kompensiert sozusagen dadurch diese Funktion des hinteren Kreuzbarnes.

00:32:08: das heißt Dieses Band hat dann eben nicht diese Elongierung, also die Elongation.

00:32:14: Das versucht man einfach in den ersten Phasen zu verhindern wo sich einfach diese ersten Vernarbungen, Collagenstrukturen bilden.

00:32:22: da möchte man einfach dass das ich sage jetzt mal nicht kurz zusammen wächst aber ideal zusammenwächst und nicht zu lang zusammen wetzt.

00:32:29: deshalb braucht man einen starken Quadrezeps.

00:32:32: weiter ist natürlich auch wie behandle ich?

00:32:34: Da mache Generell so, dass man das auch in der Praxis so habt.

00:32:40: Dass man eher im Bauchlage mobilisiert.

00:32:44: Das heißt warum würde man den Rückenlager natürlich mobilisieren?

00:32:47: Wird die Schwerkraft natürlich denn Unterschenkel nach unten ziehen und hätte auch wieder zufolge, dass es hier einfach zu einer Transaktion der Tiber kommt.

00:32:55: Das heisst hier im Baachlage mobilisierend und Flexion vielleicht ein bisschen initial limitieren.

00:33:03: Da ist das Ziel definitiv, dass man diese Scherkräfte nach hinten minimiert.

00:33:11: Die Leute haben eine Ortese und da gibt es eine spezielle ... PCL-Check, glaube ich heißt diese Ortese.

00:33:20: Die tragt man dann auf jeden Fall in der Regel über zwölf Wochen, Tag und Nacht.

00:33:24: einfach auch hier Reduzierung dieses posterioren Schiff damit die Heilung unterstützt wird und das nicht zu einer Verlängerung des Bandes kommt.

00:33:36: trotzdem aber früh funktionelle Belastungen.

00:33:39: Das heisst wir brauchen Progression, das heißt mit Norteilbelastung anfangen.

00:33:45: Mit Krücken gehen.

00:33:46: am Anfang haben die Patienten da meistens mechanische Reize sind aber das wissen wir wichtig für die Gewebeadaption.

00:33:53: Zu wenig Belastung ist eine schlechte Qualität.

00:33:57: zu viel Belastungen macht natürlich dann wieder zu viele Reize und zu viel Schaden.

00:34:00: das wollen wir in der Phase auch nicht.

00:34:02: Das heißt die ersten, ich sage jetzt mal null bis vier bis sechs Wochen je nach Anzeichen aber in der Regel sind sechs Wochen vorm auch vorgegeben.

00:34:11: was so Limitierungen betrifft da definitiv vielleicht entweder etwas restriktiver arbeiten gerade was die Mobilisation betrifgt also alles was die Teebär irgendwie nach hinten zieht und auch was die Hamstring Aktivierung betriffe.

00:34:27: Phase zwei dann natürlich Aufbau.

00:34:29: Das heißt, wir wollen den vollen Range of Motion.

00:34:33: Wir wollen das gehen pro Rezeption und die Kraft natürlich reinbringen hier auch arbeiten dass einfach noch keine cohe Translation da ist geht an der Beinpresse, Kniebeugen, Progression.

00:34:47: also nicht gleich full range of motion anfangen, Lunches arbeiten statisch da vielleicht eher das heißt Prinzip her eher geschlossene Kette um da einfach an geringeren Posterior Stress auf die Teebe auch zu haben.

00:35:01: Natürlich fängt man dann auch an mit Propezeptionstraining, weil das hintergekreuzt man das ja auch hart weiter in würde ich aber da vermeiden.

00:35:07: eben noch zu viel Hamstring Isoliert trainieren und eben auch posterior Zug da noch vermeiden dass heißt alle Gelenksmobilisationstechniken, gleiten der T-Bier nach Posterior würde ich da auf jeden Fall oder mache ich persönlich nicht.

00:35:22: Das ist nur jetzt meine Empfehlung von denen die ich bis dato nachbehandelt hat.

00:35:27: das ging gut.

00:35:29: bis dato habe letztens eine Patientin auch wieder gehabt die das Hinterkreuzband operiert hat sich dann leider auch das Vorderkreuzeband nochmal gerissen und da war dann im OB zu sehen dass das Hinter Kreuzband sehr gut verheilt ist.

00:35:44: Das heißt, das gibt mir sozusagen ein bisschen Feedback.

00:35:48: Dass ich sage okay der Ansatz hier so zu arbeiten hat definitiv gepasst.

00:35:55: Die nächste Phase dann ab zwölf Wochen.

00:35:57: da geht es natürlich ab in die Funktion, ab in den Sport.

00:36:02: Das heißt alles was Dynamische Stabilität, spotsatspezifische Belastungen natürlich nur wenn die Phasen davor auch gut funktioniert haben.

00:36:09: Das heisst dynamische Kontrollen Richtung Wechsel, Laufprogression ab mit einer Struktur dahinter nicht sofort nach zwölf Wochen alles so umsetzen.

00:36:21: Eben neuromuskuläre Kontrolle, dass man einfach hier viel viel stabilität und Reize in das System reinbringt global gedacht zunehmende Beugung natürlich und da auch die Belastungen einfach die Intensität immer mehr steigern sozusagen.

00:36:38: Das sind eigentlich dann wo denn natürlich Die Ähnlichkeit zu einem vorderen Kreuzband Reher natürlich sehr ähnlich wird.

00:36:45: Das heißt, es geht da einfach sportartspezifisch und sagt mir auch bei einer hinteren Kreu... also bei einer vorderenden Kreuzpandruktur wenn man die konservativ auch angeht dann gibt's ja auch immer diese ersten zwölf Wochen wo man hier einfach das Gehiebe einlassen soll.

00:37:00: dass ist einfach mit guten adäquaten Reizen gefüttert wird.

00:37:05: und dann natürlich ab den zwölf Wochen, dass man dann einfach schaut okay jetzt geht man immer mehr in die sporte spezifische Belastung.

00:37:10: Und das kann dann dauern bis zu noch einmal zwölfe Wochen, damit man sich sozusagen sechs Monate konsumativ Zeit nimmt um wieder voll in den Sport einzusteigen je nach Klinik, je nach Testung vielleicht früher vielleicht aber auch erst später.

00:37:24: Das heißt hier braucht es einfach klassisch Untersuchungen, wie in jedem Setting um dem oder der Patientin zu sagen hey du bist wieder ready für den Sport.

00:37:35: Oder nicht?

00:37:35: Wie gesagt zusammenfassend kritische Therapieprinzipien oder Wichtige sagen wir mal so Hamstrings in der ersten Phase kritisch in der Frühphase zu betrachten weil sie eben die T-Bear nach hinten ziehen das heißt verstärkte Instabilität könnte das einfach triggern.

00:37:53: Der Quadrezepts ist so der therapeutische Hebel in der Aktivität.

00:37:56: Das heißt, wichtig für die aktive Struktur oder die wichtigste aktiven Struktur zur Stabilisierung einfach auch weil sie dann die Teebär vorne hält.

00:38:06: und natürlich Load Management ist da auch wieder mal entscheidend.

00:38:09: beim Hinterkreuzbern das quasi jetzt nicht die Frage wie schnell ich bekomme volle Bewegung und volle Kraft rein, sondern wie verhinder ich das die T-Bear in der Heilungsphase nicht nach hinten absinkt.

00:38:22: Genau deshalb sind eben ORDs, Quadrezepsaktivierung, Bauchlage, Mobilisationen und Hamstring Training vermeiden so zentrale Prinzipien.

00:38:32: Das heißt zusammenfassend kann man quasi sagen dass hintere Kreuzband ist kein Nebenmakteur oder die posterior laterale Ecke ist kathedal.

00:38:41: wenn du das über siehst im Combat dann Behandelt man das Knie nicht gesamt, sondern nur ein Teil davon und deshalb lohnt es sich da besser hinzuschauen.

00:38:56: Ich hoffe dass man mit der Folge so ein bisschen Licht in das Thema hinteres Kreuzband bekommen hat.

00:39:03: wie gesagt Es ist nicht oft besprochen worden.

00:39:07: Vielleicht dieses einfach nicht sexy genug für Aufmerksamkeit aber um das geht es mal einheit.

00:39:14: Das heißt, hier ist es mir wichtig gewesen dass man mal eine Struktur bespricht die nicht so häufig in den Medien vorkommt, die nicht zu einem Hype hat und die nicht gehypt wird in der physiotherapeutischen Szene.

00:39:26: aber der Grund haben wir exakt liegt einfach dafür weil es einfach zu wenig Fälle gibt dass man das hypen kann.

00:39:32: Aber wie gesagt mit der richtigen Logik zu Biologie, Biomechanik und Load Management kann man das Ganze schon ganz gut, auch ohne viel Evidenz behandeln.

00:39:43: Und ja in diesem Sinne sage ich vielen lieben Dank fürs Zuhören!

00:39:47: Wir hören uns dann in der nächsten Folge wieder wenn ihr heißt.

00:39:51: willkommen beim Sport PhysiDoc.

00:39:52: bis dahin alles Gute.

00:39:54: macht es gut euer Chris.

00:39:56: Ja das war's auch schon wieder mit der heutigen Folge.

00:40:00: Ich hoffe er hat den Spaß dabei.

00:40:02: Freue mich über ein Like und ein Abonnement auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Music & Co.

00:40:10: Bei Fragen Anregungen zur heutigen Folge oder einer der vorangegangenen könnt ihr mir eine E-Mail schreiben an infoat-sportfysio-fortbildung.at.

00:40:22: Ich freue mich bis zum nächsten Mal Euer Chris.